In der Marienkirche stand bis zum Ende des 19.Jahrhunderts eine kleine einmanualige Barockorgel. Der barocke Prospekt dieser Vorgängerorgel ist erhalten und fügt sich wunderbar in den Gesamtkirchenraum ein. Im Jahre 1899 baute der Orgelbauer Emil Müller (Werdau) eine neue Orgel. Sie besitzt neben dem Pedal nicht mehr nur ein, sondern zwei Manuale. Das erhöht die Möglichkeiten des Spielers der Orgel. Mit 18 Registern erklingt die Orgel in den verschiedensten Klangfarben. Die Orgel wurde vor und nach dem II. Weltkrieg durch Hans Michel (Crimmitschau) und Hermann Lahmann (Leipzig) umgebaut. Im Jahre 2005 fand eine gründliche Sanierung durch Gerd Bochmann (Kohren - Sahlis) statt. Der Magazinbalg und das elektrische Gebläse befinden sich auf dem Dachboden bzw. im Turm.

Die jetzige Disposition:
| 1. Manual | 2. Manual | Pedal |
|---|---|---|
| Prinzipal 8’ | Pommer16’ | Subbass 16’ |
| Gedackt 8’ | Rohrflöte 8’ | Pommer 16’ |
| Oktave 4’ | Flöte 4’ | Baßflöte 8’ |
| Blockflöte 2’ | Nassat 2 2/3’ | Choralbass 4’ |
| Mixtur 3-4 fach | Prinzipal 2’ | Nachthorn 2’ |
| Scharff 3-4fach Terz 1 3/5 Glöckleinton |