Marienkirche Leipzig-Stötteritz

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Das Kirchgeld

Eine Besonderheit in der Sächsischen Landeskirche, die es nicht in allen Gliedkirchen der EKD gibt und die deshalb bei "Neu-Sachsen" manchmal zu Erstaunen führt, ist das sog. Kirchgeld, auch "Ortskirchensteuer" genannt. Es wird von allen volljährigen Gemeindegliedern erhoben, die über ein eigenes Einkommen verfügen.

Anders als die Kirchensteuer, die über das Finanzamt an die Landeskirche gezahlt und von dort nach einem Verteilerschlüssel den Gemeinden zugewiesen wird, wird das Kirchgeld direkt an die Ortsgemeinde gezahlt und auch zu 100% dort verwendet. Ohne das Kirchgeld hätte die Marienkirchgemeinde keinen ausgeglichenen Haushalt. Das Kirchgeld beträgt 1 % des Nettoeinkommens (Selbstveranlagung nach Kirchgeldtabelle) und sollte nach Möglichkeit bis Mitte des Jahres überwiesen werden. Gemeindeglieder, die Kirchensteuer zahlen, die über den Satz des Kirchgeldes hinausgeht, können sich im Gemeindebüro nach Vorlage eines aktuellen Steuernachweises von der Kirchgeldzahlung befreien lassen. Das Kirchgeld kann allerdings wie eine Spende steuerlich geltend gemacht werden.

Kirchgeldtabelle, Stand Juli 2007 (PDF, 4 KB)

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© Marienkirchgemeinde Leipzig-Stötteritz | Letzte Aktualisierung: 10.10.2018
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